Chester Bennington – No more light

 

Chester Bennington (* 20. März 1976 in Phoenix, Arizona; †  20. Juli 2017 in Palos Verdes Estates, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Rock-Sänger der Band Linkin Park. Chester Bennington wählte am 20.Juli 2017 den Freitod. Ich selbst habe Linkin Park als Band nicht wirklich auf dem Schirm gehabt – ist wahrscheinlich so ein Altersding 😉 Ich habe mir jetzt übers Wochenende die Anthologie (Studio Collection 2000 – 2012) angehört und auch das aktuelle Album „One more light“ und bin fasziniert von ihrer Musik und vor allem von Chesters Gesang. Kraftvoll, wütend und in den ruhigen Momenten sehr harmonisch, findet er seinen Counterpart im Rap von Mike Shinoda.

Who cares if one more light goes out?

„Who cares if one more light goes out?“ ist eine Liedzeile im Titelsong des aktuellen Albums „One more Light“. Wenn Du die persönliche Geschichte von Bennington kennst, verstehst Du auch die zornige Attitude, die er in seinen Songs an den Tag legt. Mit 7 oder 8 Jahren wurde von einem Familienfreund über Jahre mißbraucht. Seine Eltern ließen sich scheiden als er elf Jahre alt war. Darauf kamen Alkohol- und Drogenprobleme. 1998 wurde er Sänger der Band Linkin Park, die sich zuvor Xero und darauf Hybrid Theory nannten. Hybrid Theory ist auch der Name ihres Debütalbums, dass sich weltweit 15 Millionen mal verkaufte und somit zum erfolgreichsten Crossover-/Nu-Metal-Album aller Zeiten wurde. Linkin Park gehören zu einer der erfolgreichsten Bands weltweit. Das aktuelle Album „One more light“ klingt wie eine Versöhnung mit der Welt. Man könnte es aber auch als Abschiedsbrief interpretieren …

Chester Bennington – ein sehr freundlicher Mensch mit unüberwindbaren Depressionen

In den Medien wurde Chester und Linkin Park oft als die freundlichsten Menschen beschrieben. Die Band setzte Chester nun ein digitales Denkmal: Unter http://chester.linkinpark.com/ können sich Fans von ihm verabschieden. Gleichzeitig finden sich auf der Seite Kontaktdaten zu Selbstmord-Präventionsstellen in den USA und dem Rest der Welt.

Black hole sun

Was mich persönlich besonders berührt: Chester war ein Buddy von Chris Cornell, dem Sänger von Soundgarden. Chris nahm sich am 17. Mai 2017 das Leben. Bennington sang seinem Freund zum Abschied „Hallelujah“ von Leonard Cohen. Und wählte den Freitod an Chris Cornells Geburtstag …
Hilfe bei Depressionen bietet die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Rufnummer: 0800/111 0 111

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