Swamp Ophelia

Swamp Ophelia – life in plastic it’s fantastic

Einer meiner größten Wünsche ist es, dass einmal eine meiner Illustrationen das Titelblatt des New Yorker Magazine ziert; so wie die Illos von Christoph Niemann, Birgit Schössow. David Hockney oder Jean-Jacques Sempé. Ist es vermessen, einen solchen Wunsch zu haben? Nein! Denn nur wenn wir einen Antrieb haben, gehen wir nach vorne. Die eine Idee, die eine inspirierende Begegnung, der eine Satz …
All diese Dinge können in uns eine kreative Kettenreaktion auslösen.

Ophelia wird zur Swamp Ophelia

Meine Initialzündung zu Swamp Ophelia war ein Gemälde. John Everettt Millais‘ Gemälde Ophelia habe ich in meiner Gymnasialzeit im Kunstunterricht kennengelernt. Es übte schon damals eine unbeschreibliche Faszination auf mich aus. Die morbide, symbolische Schönheit des Bildes liegt in seiner vordergründigen Ruhe. Da treibt eine überirdisch schöne Frau im langen Kleid scheinbar schwerelos in einem Bach. Aber es ist der Moment kurz vor ihrem Untergang im tiefen sumpfigen Grund. Es ist eine Momentaufnahme aus William Shakespeares Tragödie Hamlet.

Life in plastic is not fantastic

Sein oder nicht sein, das ist tatsächlich die Frage der Menschheit. Und sie liegt auch meinem Artwork „Swamp Ophelia“ zugrunde. Ich habe im Augenblick das Gefühl, dass wir hilflos in dem von uns geschaffenen Plastiksumpf dahingleiten, in dem Moment kurz vor unserem Untergang: indem wir Menschen von der Erdegeschichte wegen Unverträglichkeit ausgespukt werden und auf unserem plastic beach stranden und selbstverursacht verrecken.

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